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Die ersten Schritte sind bekanntlich die schwierigsten! Und genau aus diesem Grund finden Sie auf dieser Seite einige wichtige und hilfreiche Tipps wie Sie mit dem Selber-mischen anfangen können. Wir fangen bei den Grundlagen an und enden beim Liquid Rechner Liquidbook.

Die Grundlagen


Möchte man mit dem Selber-mischen anfangen kommt man an Wörter wie Propylenglycol, Glycerin, Diacetyl oder Triacetin nicht rum. Propylenglycol oder kurz: PG ist ebenso wie Glycerin oder kurz: VG ein wichtiger Bestandteil unseres Liquids. Diacetyl und Triacetin hingegen kommen oft in Aromen vor und schaden der Gesundheit. Sollten also unter keinen Umständen ins Liquid einfließen. Ebenso wie ölhaltige Aromen. Der Liquid Rechner kann gerade anfangs dabei helfen geeignete Aromen für Liquid zu finden. Benutzen Sie das Aromenverzeichnis des Liquid Rechners. Unter Inawera, Flavour Art, Perfumers Apprentice uvm. finden Sie zu den meisten Aromen direkte Rezepte. Lassen Sie stets Vorsicht walten und setzen Sie sich mit den einzelnen Stoffen auseinander die Ihnen begegnen. Das Ganze natürlich, ohne in Panik zu geraten. Es gibt viele Aroma/Aromen für Liquid die verwendet werden können. Die Auswahl ist ziemlich groß. Des Weiteren sollten Sie sich folgende Kombination sehr gut merken. Diese wird Ihnen im weiteren "Mischerleben" immer wieder über den Weg laufen: 50% PG 40% VG und 10% Wasser. Das sollte für den Anfang das Maß aller Liquids sein. Es hat sich herausgestellt das dieses Verhältnis in jeder Hinsicht am besten geeignet ist für ein dampfbares Liquid. Durch dieses Verhältnis wird eine gute Zähflüssigkeit "Viskosität" sowie eine gute Dampfentwicklung, erreicht. Die Viskosität spielt bei den meisten E-Zigaretten eine sehr wichtige Rolle. Siehe auch den gesonderten Bereich "Viskosität". Ist die Viskosität zu hoch, wird der Verdampfer der E-Zigarette zerstört oder zumindest stark beeinflusst. Ist die Viskosität zu niedrig bekommen Sie nasse Hände oder zumindest eine nasse Tasche. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass Sie Liquid für die E-Zigarette nicht in den Mund oder auf die Haut bekommen sollten.

Propylenglycol PG

Propylenglycol beansprucht meistens den größten Teil eines Liquid. Dieser Stoff dient auch in Aromen für Liquid, als Trägerstoff. Das heißt, dass sie bei mehr PG weniger Aroma benötigen. Propylenglycol verhält sich aber auch Hygroskopisch weshalb der PG-Anteil nicht zu hoch liegen sollte. Durch die hygroskopische Eigenschaft trocknet PG die Mundschleimhäute aus. Trinken Sie immer ein Glas Wasser beim Dampfen! Einen zu hohen PG-Anteil kann man an der "kratzsichkeit" eines Liquid erkennen. Viele machen den Fehler und setzen den PG-Anteil zu hoch und wundern sich über das Kratzen im Hals. Randinformation: PG findet auch Verwendung in Salben, Zahnpasta, Kosmetika, Tabakzigaretten, usw.

Glycerin VG

Glycerin beansprucht meisten den zweitgrößten Teil eines Liquid. Dieser Stoff dient ebenso der Stabilität des Dampfes und ist für eine gewisse Süße im Liquid verantwortlich. Immer mehr Dampfer dampfen Liquid welches einen sehr geringen PG-Anteil beinhaltet. So sind Liquids mit 60-70% VG nicht selten. Je höher dieser Anteil desto länger bleibt der Dampf im Raum stehen. Ist aber weniger als Trägerstoff geeignet wodurch mehr Aroma benötigt wird. Glycerin hat eine relativ hohe Viskosität und wird meistens zusammen mit Wasser gemischt angeboten. 85%iges Glycerin (15% Wasser) hat eine weitaus höhere Viskosität als PG. Einen zu hohen VG-Anteil kann man an der zu geringen Dampfentwicklung und damit unangenehmen Geschmack erkennen. Es kann kein Liquid mehr nachfließen. Randinformation: VG findet man wie PG in Salben, Zahnpasta, Kosmetika, Tabakzigaretten, usw.

Wasser

Verwenden Sie stets destilliertes Wasser. Destilliertes Wasser ist nahezu frei von Mikroorganismen, Salzen und anderen Verbindungen. Auch wenn einfach destilliertes Wasser nicht ganz frei von solchen Verunreinigungen ist, schließt destilliertes Wasser so Einiges aus. Demineralisiertes Wasser ist nicht gleich destilliertes Wasser!!! Randinformation: Viele Dampfer benutzen normales Leitungswasser!

Aroma

Die Palette der Aromen für Liquid ist riesig. Das Aromaverzeichnis des Liquidbooks verzeichnet bisher über 1200 verschiedene Aromen. Es gibt aber auch viele Aromen, die sich zum Dampfen nicht eignen oder sogar sehr gesundheitsschädlich sind. Wie bereits erwähnt eignen sich Aromen, die ölhaltig sind oder Diacetyl und Triacetin aufweisen nicht zum Mischen von Liquid. Beziehen Sie deshalb Aroma für Liquid nur von Shops, die bekannt sind. Gute Quellen kann man auch daran erkennen das ein Shop nicht nur Aromen sondern, auch andere Artikel die sich im speziellen nur auf Liquid und E-Zigarette beziehen, führt. Es gilt hier der Grundsatz: Beim geringsten Zweifel verwendet man ein Aroma für Liquid nicht! Doch lassen Sie sich nicht verunsichern, es gibt im Internet Foren und weitere Informationsquellen, die bei der Suche helfen können. Diese Seiten befassen sich ausschließlich mit der E-Zigarette. Randinformation: Jeh weniger Aroma im Liquid verwendet wird desto besser. Dunkle Aromen schaden dem Verdampfer der E-Zigarette.

Nikotinbasis

Nikotin ist ein starkes Nervengift, welches nur mit höchster Vorsicht zu genießen ist. Es gibt auch hier verschiedene Nikotinbasen. Wir empfehlen dringend keine Nikotinbasis zu verwenden, die einen höheren Nikotingehalt als 36mg/ml aufweißt. Tragen sie einen Augenschutz beim Umgang mit der Basis und sorgen Sie stets für einen sicheren Aufbewahrungsort der Nikotinbasis. Insbesondere gilt dies, wenn sich Kinder im Haushalt befinden. Bereits einen Teelöffel einer Nikotinbasis 36mg/ml kann bei einem erwachsenen Menschen zum Tod führen. Schauen Sie sich hierzu bitte den Wikipedia Artikel an. Tragen Sie bei der Verwendung stets Handschuhe und achten Sie darauf, dass die Nikotinbasis nirgendwo hinkommt, wo sie nichts zu suchen hat. Nikotin wird sehr leicht durch die Haut übertragen. Verwenden Sie am Anfang ihrer Mischer-Karriere nach Möglichkeit eine Nikotinbasis die ansatzweise aus 50% PG und 50% VG besteht. So bleiben Sie immer flexibel und können die meisten Liquid Rezepte nachmischen.

Zu den Grundlagen gehört auch das einfache Rechnen. Dies wird jedoch weiter unten gesondert beschrieben.

Die Einkaufsliste


Im Folgenden wird aufgelistet was alles zum Herstellen von Liuids benötigt wird. Die Aufzählung ist minimalistisch und sollte nach Bedarf erweitert und den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

Das sind nur einige Quellen bei denen Sie bestimmte Mittel beziehen können. Das Propylenglycol und das Glycerin bekommen Sie eventuell in Ihrer Apotheke vor Ort.

Liquids selber mischen


Rechnungen

Wollen wir Liquid selber herstellen kommen wir um das Rechnen nicht rum. So wird in diesem Kapitel näher auf einzelne Möglichkeiten eingegangen und wir werden auf die Vor- und Nachteile eingehen. Sie sollten sich diesen Artikel durchlesen, auch wenn es "schwere Kost" ist. Es schadet nicht zu wissen wie manche Rechnungen zustande kommen. Wir stellen euch die 4 bekanntesten Mischmöglichkeiten vor.


1.) Den Standartrechner bzw. die Standartrechnung

Wer es ganz exakt haben möchte, nutzt diesen Rechner oder diesen Rechenweg.


Man möchte ein Liquid exakt selbermischen. Zum Beispiel: 10ml, 50% PG, 40% VG, 10% Wasser, 3% Apfelaroma und 6mg/ml Nikotin

Man rechnet anhand der Menge die Anteile PG, VG, Wasser, Aroma und Nikotinbasis aus.
Anschließend kippt man alle ausgerechneten Zutaten zusammen. Das heißt man mischt hier mit Einzelzutaten. Wenn man berücksichtigt das ein Liquid aus PG, VG, Wasser, Aromen und evt. einer Nikotinbasis(PG, VG, Wasser), besteht, so kann man erkennen das nicht nur der Rechenweg sehr umfangreich ist sondern auch das abmessen der einzelnen Zutaten. Das ganze macht das Selbermischen schwer. Mit Liquidbook kann man sich einfach alles ausrechnen lassen und brauch die Zutaten nurnoch zusammen zu mischen. Vorteil: Man erhält das genaueste Ergebnis.


2.) Den Basisrechner

Wer mit fertiger Basis mischen möchte, nutzt diesen Rechner oder diesen Rechenweg.


Man besitzt eine fertige Basis. Zum Beispiel: 50% PG, 50% VG und 6mg/ml. Und möchte ein Liquid mit 3% Apfelaroma mischen.

Mit dieser Methode wird das alles sehr vereinfacht, da man nur eine Basis und die Aromen ausrechnen und zusammenmischen muss. Für unser Beispiel würde das bei einer Menge von 10ml so funktionieren: 9,7ml Basis und 0,3ml Apfelaroma. Fertig sind wir schon mit unserem Liquid. Nachteil: Die Nikotinstärke welche sich dann im Liquid befindet ist von der Menge der Aromen abhängig, welche man hinzukippt. Die Basis wird durch Aromen verdünnt und somit sinkt die Nikotinstärke. Zudem erhält man ungrade PG-, VG- und Wasser-Werte im Ergebnisliquid. Man erhält also kein Liquid das aus 50% PG, 50% VG besteht nur weil man solch eine Basis verwendet hat. Die meisten Aromen bestehen zum größten Teil aus PG und da wir Aroma hinzugefügt haben, sinkt der VG-Gehalt und steigt der PG-Gehalt. Dennoch erhält man ein gutes Dampfbares Liquid.


3.) Den Migrationsrechner

Wer mit fertiger Basis mischen möchte und vereinfacht rechnet, nutzt diesen Rechner oder diesen Rechenweg.


Wie beim Basisrechner besitz man eine fertige Basis. Zum Beispiel: 50% PG, 50% VG und 6mg/ml. Und möchte ein Liquid mit 3% Apfelaroma mischen.

Mit dieser Methode wird nicht nur das Mischen an sich vereinfacht, sondern auch das Rechnen. Anders als beim Basisrechner muss man nicht die Basis und das Aroma ausrechnen sondern es genügt nur die Prozente des Aromas auszurechnen. So mischt man in unserem Beispiel wie folgt zusammen: 10ml Basis und 0,3ml Apfelaroma.Nachteil: Wie beim Basisrechner sinkt der Nikotingehalt jeh mehr Aroma man hinzumischt. Bei diesem Rechenweg ändert sich aber auch die Gesamtmenge des Liquids jeh mehr Aroma hinzugegeben wird. Auch hier ändern sich die PG-, VG- und Wasser-Werte.


4.) Den Basen-Basen-Rechner

Wer eine Nikotinbasis und eine Nikotinfreie Basis besitzt, nutzt diesen Rechner oder diesen Rechenweg.


Mit diesem Rechner findet man einen Mittelweg zwischen den Basis-Rechner und dem Standartrechner.

Mit diesem Rechner hat man wenig Aufwand aber kann einen Nikotingehalt exakt mischen wie es gewünscht ist, und das unabhängig von der Menge an Aroma.Nachteil: Man erhält wie beim Basis und Migrationsrechner wieder ungrade PG-, VG- und Wasser-Werte und man muss zusätzlich mit einer Basis mehr mischen.



Expertenwissen über Rechenwege

Wir haben hier einige Beispielrechnungen zusammengestellt. Wer sich sehr gut mit Zahlen auskennt und sich näher mit dem Rechnen von Liquids beschäftigen möchte, kann sich folgende Methoden genauer anschauen. Viele Wege führen bekanntlich zum Ziel.

Die Misch-Methode

In der Praxis gibt es drei Möglichkeiten wie man Liquid herstellt. Als Selbstmischer sollten Sie alle drei Methoden kennen!

Möglichkeit Nr.1 ist die Basis-Methode. Hier handelt es sich um einen Rechenweg den man anwenden kann, wenn man mit vorgefertigter Basis mischen möchte. Wie bei allen Misch-Methoden mit vorgefertigter Basis erhält man eine Nikotinstärke welche von der Menge der Aromen abhängig ist.

Die Basis-Methode

Schritt 1.) Wir legen fest welches Liquid wir herstellen möchten. Wir entscheiden uns für ein Liquid mit folgender Konstellation:
50% PG 40% VG und 10% Wasser mit einem Nikotingehalt von 12mg/ml
Apfelaroma 6%
Menge = 10ml
Da wir jetzt alle benötigten Informationen haben können wir mit dem Mischen anfangen.

Schritt 2.) Wir rechnen die benötigte Basismenge aus. Wir benutzen folgende Formel:
Benötigte Basismenge = (100 - Aromenprozent) * (gewünschte Menge des Liquids) / 100

Schritt 3.) Wir mischen unsere gewünschte Basis zusammen. Wir benutzen dazu folgende Einzelzutaten:
PG 100%iges
VG 85%iges
Nikotinbasis: 50%PG und 50%VG mit 36mg/ml
Tragen wir die Daten nun in den Basenrechner des Liquid Rechner:

Nach dem klicken auf den Rechnen-Button kommen wir zum folgenden Ergebnis:

Schritt 4.) Wir kippen die Basis und das Aroma nun zusammen.
Benötigte Basis = 9,4ml +
Benötigtes Aroma = Aromaprozent * Menge / 100 = 0,6ml = 6% Aroma
Ergibt: 10ml fertiges Liquid

Viele Dampfer nutzen inzwischen diese Methode, da man hier nur eine Basis und Aroma zusammenmischen muss. Man kann sich einen gewissen Vorrat an der gewünschten Basis herstellen und muss diese Abmessungen der einzelnen Zutaten nur einmal machen. So kann man das Mischen auf wenige Schritte minimieren. Dennoch hat diese Methode auch ihren Nachteil. Der Nikotingehalt ändert sich. Jeh mehr Aroma wir der Basis hinzufügen, desto weniger Nikotin wird sich später in der Flasche befinden. Lassen Sie sich niemals dazu verleiten mehr Aroma als nötig zu verwenden nur um mal auf die schnelle weniger Nikotin in der Flasche zu haben.

Die Misch-Methode

Mit dem Mix-Modus wählen Sie die Art wie das Aroma hinzugemischt werden soll.

Die Basis-Methode

Einfach und übersichtlich.

Möglichkeit Nr.1 ist die Migrations-Methode. Hier handelt es sich um eine spezielle Art die man anwenden kann wenn man mit vorgefertigter Basis mischen möchte. Von dieser Methode ist anfangs aber abzuraten, da sie niemals zum gewünschten Ergebnis führen kann. Man erhält eine Menge und, und das ist bei allen Basen-Methoden so, Nikotinstärke welche von der Menge an Aroma abhängig ist. Vielmehr erhält man ein Ergebnis das sich dann aus den einzelnen Zutaten zusammensetzt. Hierbei handelt es sich um das mischen mit einer fertigen Basis. Alternativ kann man auch zuerst die Basis mit einzelnen Zutaten vormischen. Wie hier in Schritt 1 und Schritt 2 geschieht. Wer schon eine fertige Basis in seiner Nikotinstärke besitzt, kann die Schritte auch überspringen.

Die Migrations-Methode

Schritt 1.) Wir legen fest welches Liquid wir herstellen möchten. Wir entscheiden uns für ein Liquid mit folgender Konstellation:
50% PG 40% VG und 10% Wasser mit einem Nikotingehalt von 12mg/ml
Apfelaroma 6%
Menge = 10ml
Da wir jetzt alle benötigten Informationen haben, können wir mit dem Selber-mischen anfangen.

Schritt 2.) Wir mischen unsere gewünschte Basis zusammen. Wir benutzen dazu folgende Einzelzutaten:
PG 100%iges
VG 85%iges
Nikotinbasis: 50%PG und 50%VG mit 36mg/ml
Tragen wir die Daten nun in den Basenrechner des Liquid Rechner:

Nach dem klicken auf den Rechnen-Button kommen wir zum folgenden Ergebnis:

Der Liquid Rechner Liquidbook rechnet auf die 3 Nachkommastelle genau. Das ist ein Bereich, den man kaum noch abmessen kann und dient nur der Vollständigkeit. 1 Mikroliter

Mischen wir nun alle einzelnen Zutaten zusammen erhalten wir unsere gewünschte Basis.

Schritt 3.) Nun rechnen wir unsere benötigte Aromamenge aus. 6% von den 10 ml ergibt 0,6ml Apfelaroma. Nachdem wir diese einzelne Zutaten zusammenkippen, sind wir schon fertig und haben ein Liquid hergestellt.

Wir haben ein Liquid hergestellt. Problem bei der Rechnung: Wir haben weder eine Menge von 10ml noch stimmt die gewünschte Konstellation. Schlimmer noch. Der Nikotingehalt stimmt nicht mehr. Die Rechenwege der einzelnen Schritte greifen nicht ineinander. Liquid auf diese Weise herzustellen ist auch nicht mehr nachvollziehbar für andere Mischer.

Wir haben in jedem Schritt nicht beachtet, was in den anderen Schritten geschieht, sondern haben jede Komponente einzeln betrachtet und anschließend einfach alles hinzugekippt. Es gibt viele Selbstmischer, die diesen Weg wählen. Es gibt auch Mischer die garkeinen Liquid Rechner benutzen und so schleichen sich solche Rechenfehler bereits beim mischen der 12er Basis ein. Sie ignorieren z.b. den Wassergehalt im Glycerin usw. Wir raten von dieser Methode ab!!!

Nachdem wir gesehen haben, wie man es am besten nicht macht, sehen wir uns jetzt eine Methode an die sehr gut geeignet ist.

Die Basen-Methode

Bereits bei dieser Methode kann Ihnen der Liquid Rechner sehr stark unter die Arme greifen. Dies gilt auch für die 3te Methode.

Schritt 1.) Wir legen fest welches Liquid wir herstellen möchten. Wir entscheiden uns für ein Liquid mit folgender Konstellation:
50% PG 40% VG und 10% Wasser mit einem Nikotingehalt von 12mg/ml
Apfelaroma 6%
Menge = 10ml
Da wir jetzt alle benötigten Informationen haben können wir mit dem Liquid selber mischen anfangen.

Schritt 2.) Wir mischen unsere gewünschte Basis zusammen. Wir benutzen dazu folgende Einzelzutaten:
PG 100%iges
VG 85%iges
Nikotinbasis: 50%PG und 50%VG mit 36mg/ml
Tragen wir die Daten nun in den Basenrechner des Liquid Rechner:

Nach dem klicken auf den Rechnen-Button kommen wir zum folgenden Ergebnis:

Wir mischen noch nicht Zusammen. Die Werte müssen noch angepasst werden.

Schritt 3.) Wir lassen das Aroma in die Rechnung einfließen. Das heißt wir müssen die Rechnung nun um ein weitere komponente erweitern. Das sieht dann so aus.

Wir haben von den 3 Nikotinfreien Zutaten PG, VG und Wasser jeweils 1/3 der Aromamenge abgezogen. Anschließend nehmen wir die 6% Aroma hinzu.

Mischen wir diese Kombination nun zusammen stimmt die gewünschte Konstellation schon eher. Wir haben die 6% Aroma. Wir haben die 12mg/ml und wir haben die 10ml Ausgangsmenge. Doch wie sieht es mit der Konstellation 50%PG 40%VG und 10%Wasser aus? Diese Konstellation hat sich auch geändert. Wir haben nun folgendes Endergebnis:
48% PG 38% VG 8% Wasser 6% Aroma und eine Nikotinstärke von 12mg/ml
An dieser Stelle könnte man sich mit der Rechnung eigentlich zufrieden geben. Wir haben das erreicht was wir wollten. Wir haben mit der Angabe von 50% PG 40% VG und 10% Wasser ein bestimmtes Verhältnis festgelegt und dieses Verhältnis in der Therorie auch erreicht. In der Praxis sieht das allerdings anders aus. Auf den meisten Aroma für Liquid wird der Trägerstoff PG angegeben. Dann wäre doch folgendes viel besser geeignet:

Stellen wir in den Raum das unser Aroma zu 98% aus PG besteht dann kommt das doch viel eher an unser gestelltes 50%PG 40%VG und 10% Wasser:
49,88%PG 40%VG 10%Wasser und 0,12% tatsächliches Aroma

Wir haben nun Methoden kennen gelernt die es uns ermöglichen aus einem vorgestellten Ergebnis ein annähernd tatsächliches Ergebnis zu erzielen. An dieser Stelle sei noch einmal gesagt dass wir ohne genaue Angaben der Aroma-hersteller keine Aussagen tätigen können wie:
Ich hab ein Liquid hergestellt das genau aus 50%PG 40%VG und 10% Wasser besteht!
sobald die Komponente Aroma hinzukommt.

Nachdem wir eine gute Methode kennen gelernt haben schauen wir uns nun die letzte und wohl bequemste Methode an.

Der Liquid Rechner Liquidbook vereint die Methoden

Mit dem Liquid Rechner können Sie beide Methoden ohne großes Rechnen anwenden.

Das Fazit


Sie haben hier die Grundlagen des Selbstmischens gelernt und sind in der Lage ihr Liquid selber zu mischen. Wenn Sie nicht alles selber ausrechnen wollen, hinterfragen Sie stets die Ergebnisse, die Ihnen vorgelegt werden.